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Peter Lohmeyer (Jan)

Schon als Gymnasiast spielt Lohmeyer, geboren am 12. Januar 1962 im sauerländischen Niedermarsberg, erste Rollen am Schultheater. Ab 1982 besucht der Pfarrerssohn in Bochum die Westfälische Schauspielschule, bricht das Studium aber vorzeitig ab, als er 1984 am Schauspielhaus Bochum erste Engagements erhält. Es folgen Stationen an Bühnen in Stuttgart, Wien, Düsseldorf und Berlin, wo er sich in Stücken des klassischen und modernen Repertoires einen Namen macht.

Bereits 1983 absolviert Lohmeyer seinen ersten Auftritt in einem TV-Film ("Noch ein Jahr und sechs Tage"), dem bis heute mehr als 80 weitere Rollen fürs Fernsehen und im Kino gefolgt sind. Die erste Zusammenarbeit mit Regisseur Peter Lichtefeld beschert Lohmeyer 1998 für seinen Auftritt als Kommissar in "Zugvögel ...einmal nach Inari" das Filmband in Gold. Seinen bislang wohl größten Erfolg feiert der bekennende Schalke-04-Fan mit der Darstellung eines Kriegsheimkehrers in Sönke Wortmanns Millionen-Hit "Das Wunder von Bern", in dem Lohmeyer mit seinem Sohn Louis Klamroth vor der Kamera steht. Für diese Rolle erhält er den Publikumspreis als Bester Darsteller bei der Lola-Verleihung 2004.

Filmografie/Kino (Auswahl):

2004 Cowgirl
Süperseks
2003 Das Wunder von Bern
2002 Der Felsen
1999 Pauls Reise
1998 Sieben Monde
1996 Die Mutter des Killers
1995 Bunte Hunde
1994 Einer meiner ältesten Freunde
1993 Kaspar Hauser
1990 Spieler

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1. Wofür würden Sie Ihr Konto überziehen?
Für das Ticket und die Reise zu einem Champions-League-Finale 2006 mit Schalke 04.

2. Was kochen Sie, wenn Sie Gäste haben?
Gar nix - es gibt spanischen Bio-Rotwein, Bio-Wurst und Bio-Käse.

3. Welchen Traum haben Sie noch nicht ausgeträumt?
Die nächste Deutsche Meisterschaft von Schalke 04.

4. Über welches Talent würden Sie gern verfügen?
Klavier und Gitarre in sechs Monaten perfekt beherrschen.

5. Was ist Ihr Lieblingsort?
Der Stadtpark in Bochum.

6. Wo möchten Sie am liebsten leben?
75 Meter vom Meer.

7. Sind Sie manchmal auf der Suche nach der verlorenen Zeit?
Nö.

8. Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Fußball spielen - egal wo.

9. Wann und/oder wo sind Sie am glücklichsten?
Beim Sex - oder im Stadion beim Sieg meiner Mannschaft.
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Nina Petri (Angie)

Die Schauspielerin kommt am 16. Juli 1963 in Hamburg zur Welt. Von 1983 bis 1987 studiert sie an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Einer ihrer Kommilitonen heißt Peter Lohmeyer, mit dem sie später gemeinsam in Peter Lichtefelds "Zugvögel... einmal nach Inari" spielen wird; die erste Begegnung mit Lichtefeld wiederum erfolgt beim Dreh von Tom Tykwers "Die tödliche Maria", in dem Nina Petri die Titelrolle übernimmt. Der Durchbruch gelingt ihr bereits 1988 in der viel beachteten Ruhrgebiets-Saga "Rote Erde". Theaterengagements, die Arbeit in unzähligen Fernsehfilmen und -serien (u.a. "Tatort" und "Zwei Brüder") sowie ihre Mitwirkung an einigen der wichtigsten Kinofilmen der 90er Jahre machen sie schnell zu einer der meistgefragten deutschen Schauspielerinnen. Vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bayerischen Filmpreis (für "Die tödliche Maria") und mit dem Filmband in Gold (für Tykwers "Lola rennt" und Doris Dörries "Bin ich schön?"), lebt Nina Petri, die auch eine begehrte Hörbuch-Sprecherin ist, mit ihren beiden Töchtern in Hamburg.

Filmografie/Kino (Auswahl):

2004 Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen
2003 Der alte Affe Angst
2002 Große Mädchen weinen nicht
1998 Bin ich schön?
Lola rennt
Zugvögel... einmal nach Inari
1994 Kinder der Landstraße
1993 Die tödliche Maria
1992 Happy Birthday, Türke!
1991 Allein unter Frauen

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1. Wofür würden Sie Ihr Konto überziehen?
Für die Ernährung und das Wohl meiner Kinder.

2. Was kochen Sie, wenn Sie Gäste haben?
Ein thailändisches Curry.

3. Was wollten Sie schon immer mal machen, haben sich aber nie getraut?
Allen Besitz aufgeben und nur mit einem Rucksack den schönsten Platz der Welt suchen.

4. Welchen Traum haben Sie noch nicht ausgeträumt?
Dass alles einen Sinn macht und zur Erfüllung führt.

5. Über welches Talent würden Sie gern verfügen?
Lachen, auch wenn mir zum Heulen ist.

6. Was ist Ihr Lieblingsort?
Am Meer.

7. Wo möchten Sie am liebsten leben?
Egal wo, Hauptsache glücklich. Oder in Brasilien.

8. Sind Sie manchmal auf der Suche nach der verlorenen Zeit?
Aber hallo...

9. Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Lieben und Lachen.

10. Wann und/oder wo sind Sie am glücklichsten?
Wenn ich verliebt bin.
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Hilmi Sözer (Rudi)

Auch Hilmi Sözer, am 9. März 1970 in Ankara geboren, ist die Arbeit mit Peter Lichtefeld bestens vertraut: In "Playa del Futuro" steht er, nach "Zugvögel... einmal nach Inari", bereits zum zweiten Mal für den Regisseur vor der Kamera. Hilmi Sözer zieht als Fünfjähriger mit seiner Familie aus der Türkei nach Tönisberg/Niederrhein. Er debütiert mit 14 Jahren auf einer freien Duisburger Bühne. Mit eigenen (Polit-)Stücken tourt er später 15 Jahre lang durch Deutschland. Einem Millionenpublikum wird er durch seine Rollen in den Tom Gerhardt-Komödien "Voll normaaal!" und "Ballermann 6" bekannt; für seinen Part als Abahatschis Geliebter in Michael Bully Herbigs Kino-Blockbuster "Der Schuh des Manitu" erhält er 2001 den Deutschen Comedy Preis.

Filmografie/Kino (Auswahl):

2005 Kebab Connection
2004 Süperseks
7 Zwerge Männer allein im Wald
2002 Elefantenherz
Was nicht passt, wird passend gemacht
2001 Der Schuh des Manitu
2000 Kanak Attack
1999 Südsee, eigene Insel
Bang Boom Bang Ein todsicheres Ding
1998 Zugvögel... einmal nach Inari
1997 Die Musterknaben
Ballermann 6
1994 Voll normaaal

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1. Wofür würden Sie Ihr Konto überziehen?
Für einen prima Plan.

2. Was kochen Sie, wenn Sie Gäste haben?
Steak parallel zu Vegetarischem.

3. Was wollten Sie schon immer mal machen, haben sich aber nie getraut?
Fragen Sie so etwas meinen Anwalt.

4. Welchen Traum haben Sie noch nicht ausgeträumt?
Einen eigenen Rallye-Wagen und am besten den Rennstall dazu, dass der Wagen auch immer zu Saisonbeginn auf 104% für mich zur Verfügung steht.

5. Über welches Talent würden Sie gern verfügen?
Ein erfolgreicher Schriftsteller sein, dann verkauf ich die Filmrechte meiner hoch gelobten Bücher für viel Geld, spiele selbst die Hauptrolle, vielleicht poker ich im Vertrag noch raus, dass ich selbst die Regie führen sollte, um das Authentische der Geschichte zu wahren, und schließlich bustert der Streifen blockweise. Von der ersten Idee an, eine effiziente Verwertungskette, ein ganzheitlicher Ansatz zur ersten Million. Ja, dieses Talent hätte ich... gern.

6. Was ist Ihr Lieblingsort?
Die Bühne.

7. Wo möchten Sie am liebsten leben?
In einer gelungenen Mischung aus 5. und 6.

8. Sind Sie manchmal auf der Suche nach der verlorenen Zeit?
Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

9. Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?
Fußball, Theater und reine, selbstlose Liebe.

10. Wann und/oder wo sind Sie am glücklichsten?
Zu Hause in der Nachmittagssonne auf der Couch. Oder eben in jenem Rallye-Wagen.
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Outi Mäenpää (Kati)

Die am 24. Februar 1962 in Helsinki geborene Schauspielerin gehört zu den Stars des finnischen Kinos. International bekannt wurde sie durch Rollen in den Filmen ihres Landsmannes Aki Kaurismäki. Neben ihrer Schauspielarbeit auf den großen Bühnen ihrer Heimat, fürs Fernsehen und im Kino ist sie auch als Autorin und Theater-regisseurin tätig. Außerdem unterrichtet sie u.a. an der Theaterakademie in Helsinki Schauspiel und Improvisation.

Filmographie/Kino (Auswahl):

2002 Der Mann ohne Vergangenheit
1998 Zugvögel... einmal nach Inari
1996 Wolken ziehen vorüber
1990 Das Mädchen aus der Streichholzfabrik
1989 Mutter gesucht

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In den weiteren Rollen:

Miklos Königer (László)
Mariana Cordero (Ana)
Kati Outinen (Terhi)
Oliver Marlo (Pedro)
Raul Peña (Francisco)
Pilar Punzano (Rosa)
u.v.a. |
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